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So funktioniert ein Transferzentrum.

In einem traditionellen Bearbeitungszentrum wird das Werkstück in einer Position fix gespannt und das jeweilige Werkzeug wird Bearbeitung für Bearbeitung durch die Werkzeugwechselvorrichtung in die Hauptspindel eingewechselt. In einem Transferzentrum hingegen können Bauteile in nur einer Aufspannung komplett (Fräsen, Bohren, Gewinden, etc.) bearbeitet werden. Die Bearbeitung des Werkstücks erfolgt dabei umgekehrt zu einem herkömmlichen Bearbeitungszentrum. Werkstücke werden automatisch, in einer Vorrichtung gespannt und CNC-gesteuert, zu den Werkzeugen bewegt. Dabei werden meist mehrere Werkstücke gleichzeitig bearbeitet.

Ein Transferzentrum ersetzt in der Regel mehrere Bearbeitungszentren.
Es reduziert somit den Flächen-, Energie-, Service- und Personalbedarf. Die Gesamtkosten (TCO) können mit dieser Technologie deutlich reduziert werden. Durch fix stehende Spindeln und den Einsatz von Spezialwerkzeugen können höchste Genauigkeitsanforderungen erfüllt werden.

 Transferzentren werden für unterschiedliche Anwendungsgebiete in der Automobilindustrie eingesetzt. Vor allem für anspruchsvolle Werkstücke mit höchsten Toleranz- und großen Produktivitätsanforderungen.